Wer von einer selbstständigen Tätigkeit in ein Angestelltenverhältnis wechselt, braucht viele Versicherungen nicht mehr. Experten raten jedoch davon ab, Policen überstürzt zu kündigen. Eine Neuordnung der bestehenden Verträge ist dann allerdings dringend notwendig.
Trotz harter Kritik und steigenden Beiträgen kann sich ein Wechsel zur PKV womöglich lohnen. Die Vorteile zeigen sich nicht nur bei den Leistungen, sondern auch in der Altersvorsorge. Doch nur, wer richtig vergleicht, ist auch wirklich auf der sicheren Seite.
CDU-Gesundheitsexperte stellt die private krankenversicherung in Frage und fordert eine Reform. Die CSU jedoch sieht den Vorstoß kritisch und steht weiter hinter der PKV. Doch auch innerhalb der Branche herrscht keine Einigkeit.
Die HUK will das Problem der steigenden Beiträge bei älteren Kunden in den Griff bekommen. Damit macht der Privatversicherer einen wichtigen Schritt, gefährdet aber seine Wettbewerbsfähigkeit.
Ab Ende des Jahres werden die deutschen Privatversicherer ihren Kunden Unisex-Tarife anbieten. Wie hoch diese letztlich ausfallen werden ist allerdings ebensowenig entschieden wie die Frage, ob Bestandskunden von den Änderungen betroffen sein werden. Allerdings gibt es gewisse Anzeichen, die es richtig zu deuten gilt.
Immer mehr Privatversicherte in Deutschland können ihre Beiträge nicht zahlen. In der Folge bleiben Ärzte und Versicherungen auf den Kosten sitzen. Hier soll womöglich in Zukunft ein neuer Nichtzahlertarif Abhilfe schaffen.
Ab Ende 2012 werden in der privaten Krankenversicherung Unisex-Tarife eingeführt. Das heißt, Männer und Frauen zahlen die gleichen Beiträge und erhalten die gleichen Leistungen. Dabei werden vor allem die Männer in Zukunft deutlich tiefer in die Taschen greifen müssen – und vermutlich sind nicht nur Neukunden von den neuen Tarifbestimmungen betroffen.
Mehrer große Versicherer planen den Ausstieg aus der privaten Vollversicherung. Stattdessen werden die betroffenen Unternehmen in Zukunft nur noch Zusatzversicherungen anbieten – ist dies der erste Schritt zu einem vereinheitlichten Versicherungssystem in Deutschland?
Seit 2011 können die privaten Krankenversicherungen einen enormen Kundenzuwachs verzeichnen. Schuld daran ist die Abschaffung der 3-Jahres-Grenze. Noch besser sieht es im Bereich der privaten Zusatzversicherungen aus: durch die engere Zusammenarbeit zwischen privaten und gesetzlichen Versicherern profitieren auch die Kunden.
Die privaten Krankenkassen in Deutschland haben die geplante Beitragsentwicklung für das kommende Jahr bekannt gegeben. Diese zeigt sich uneinheitlich: Während viele Anbieter wie erwartet ihre Beiträge 2012 erhöhen werden, haben sich auch überraschend viele Versicherer dazu entschieden, die Beiträge in den verschiedenen Tarifen stabil zu halten.