In dieser Kategorie werden alle Beiträge zum Thema Kapitalanlagen im Versicherungslexikon veröffentlicht. Informationen zu Fonds, Kapitalanlagen und Versicherungen sowie Versicherungsvergleiche auf Versicherungsarchiv.de.
Was ist unter dem Begriff Agio zu verstehen? Was bedeutet ein Agio für das heutige Wirtschafts- und Geschäftsleben? (weiterlesen …)
Aktienfonds investieren angelegtes Kapital ausschliesslich in Aktien. Oftmals sind die Aktienfonds nach Industriezweigen oder Regionen orientiert, so gibt es z.B. Aktienfonds die rein auf Industriegüter oder Medizintechnik, auf den europäischen oder asiatischen Markt fokusiert sind. Verschiedene Risikokategorien geben Auskunft über dis Kursrisiken des Aktienfonds. (weiterlesen …)
Assets sind die gesamten Vermögenswerte eines Unternehmens. Sie stehen auf der Aktivseite in der Bilanz. Ihnen gegenüber stehen die Passivwerte, die Verbindlichkeiten. Bei Versicherungen setzen sich die Assets vorwiegend aus dem Anlagevermögen zusammen, denn ein kurzfristiges Umlaufvermögen wie ein Warenbestand ist nicht vorhanden. (weiterlesen …)
Von dem Disagio spricht man einerseits im Kreditwesen und andererseits auch bei Wertpapieren. Das Gegenteil von Disagio bildet Agio, auch als Aufgeld bezeichnet.
Bei Wertpapieren kann sowohl ein Disagio einbehalten werden als auch ein Agio verlangt werden. In diesem Fall ist unter dem Agio ein (weiterlesen …)
Von einer Einmalanlage wird gesprochen, wenn ein größerer zur Verfügung stehender Betrag angelegt wird. Oder anders ausgedrückt, wenn zum Beispiel Investmentanteile mit einer einmaligen Zahlung gekauft werden. Diese Art der Anlage bietet sowohl Vor- als auch Nachteile. Wichtig für den Anleger ist es, den optimalen Zeitpunkt für seine Investition zu finden. (weiterlesen …)
Mit dem Freistellungsauftrag den Steuerabzug vermeiden.
Eröffnet ein Sparer bei einem Kreditinstitut, das sind unter anderem Banken und Sparkassen, ein Konto, werden dafür im Allgemeinen auch Zinsen gezahlt. Bei einem Sparbuch oder einem Tagesgeldkonto sind diese variabel, bei einem Festgeldkonto oder einem Sparbrief stehen diese für die gesamte Laufzeit in der Regel fest. Lediglich die meisten Girokonten sind unverzinst. Für Erträge aus diesen Kontoarten existiert seit etlichen Jahren ein Freibetrag, der jedoch in den letzten Jahren gekürzt wurde. (weiterlesen …)
Die Kapitalertragsteuer ist eine Form der Erhebung von Einkommensteuer. Sie bezieht sich auf Einkünfte durch Zinserträge und wird direkt vom kontoführenden Finanzinstitut an das Finanzsystem überwiesen. In Deutschland ist für nahezu alle Erträge aus Kapitalvermögen Einkommensteuer abzuführen. Dafür ist hauptsächlich die Kapitalertragsteuer zuständig, die 1993 eingeführt wurde. Im Jahr 2008 wurde sie reformiert, seither handelt es sich um eine Quellensteuer, die Banken behalten die Steuern also ein und überweisen sie an das zuständige Finanzamt. Der Steuersatz liegt derzeit bei 25 Prozent, hinzu kommen noch 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag. Gegebenenfalls ist auch die Abfuhr von Kirchensteuer vorgeschrieben, falls der Steuerpflichtige einer bestimmten Religion angehört. Es kann jedoch auch beantragt werden, die Erträge über die tarifliche Einkommensteuer versteuern zu lassen. Ergibt sich nach einer Prüfung, dass dabei für den Steuerpflichtigen eine niedrigere Einkommensteuer zustande kommt, so wird der günstigere Steuersatz berechnet. Für Einkommen aus Kapitalerträgen existiert darüber hinaus auch ein Freibetrag von derzeit 801 Euro für Alleinstehende. Um das Abführen der Steuern zu vermeiden, ist die Beantragung eines Freistellungsantrags erforderlich. Mit einem solchen Antrag führt das Kreditinstitut die Erträge nicht an das Finanzamt ab, sofern der Maximalbetrag an Einnahmen nicht überschritten wird. Sämtliche Zinsen bleiben also auf dem Konto des Kunden. Ein solcher Freistellungsauftrag ist jeweils für ein Jahr gültig und kann nur von natürlichen Personen beantragt werden. Der Antrag gilt dabei automatisch für alle Konten bei derselben Bank.
Ein Mischfonds kombiniert die Anlage in Aktien und Anleihen.
Je nach Einschätzung des Fondsmanagements, kann die jeweilige Quote der beiden Anlageklassen zwischen 0 und 100% des Fondsvermögens betragen. Der Anleger erwirbt beim Kauf eines Mischfonds praktisch eine Art der Vermögensverwaltung und geht kein übermäßiges Risiko ein. Allerdings sollte hier beachtet werden, dass ein Fondskäufer sich auf das Können des Managers verlassen muss. Wird die Börsen- und Wirtschaftslage von dem Fondsmanagement falsch eingeschätzt, kann ein solcher Fonds entweder nur relativ wenig Rendite erwirtschaften oder sogar deutliche Verluste einfahren. (weiterlesen …)
Ein Rentenfonds investiert in Schuldverschreibungen von Staaten oder Untenehmen.
Rentenfonds haben nichts mit einer staatlichen oder privaten Rentenzahlung zu tun. Der Begriff kommt vielmehr daher, dass Anleihen, die auch Schuldverschreibungen genannt werden, wegen ihrer regelmäßigen Zahlungen als "Renten" bezeichnet werden. Ein Fonds der also nur in Anleihen investiert, wird daher als Rentenfonds bezeichnet. Dennoch gibt es hier bedeutende Unterschiede. Anleihen werden von ihrem Risiko her nach der Bonität, das ist die Kreditwürdigkeit des Ausgebers, der auch Schuldner genannt wird, und der Laufzeit unterschieden. Darüber hinaus ist die Anlage in Fremdwährungsanleihen möglich. Hier spekuliert der Käufer neben den beiden bereits beschriebenen Chancen und Risiken auf einen steigenden Wechselkurs seiner Anleihen. (weiterlesen …)
Banken weisen Anlagemöglichkeiten bestimmten Risikoklassen zu. Je höher die Risikoklasse, desto wahrscheinlicher sind Ausfälle oder gar komplette Verluste von Kapital. Durch das Wertpapierhandelsgesetz sind Banken und Online-Broker mittlerweile verpflichtet, Risikoklassen für Kapitalanlagen zu definieren. Dadurch können Anleger schnell die Gefahren einer Investition erkennen. Darüber hinaus sollen auch unerfahrene Anleger geschützt werden, ihnen werden in der Regel keine Investitionen in Kapitalanlagen mit hoher Risikoklasse gewährt. Zurzeit gibt es fünf unterschiedliche Risikoklassen. Am niedrigsten gewertet werden dabei Methoden, mit denen Kapital über einen langen Zeitraum vermehrt werden kann. Dabei kann es sich beispielsweise um Spareinlagen handeln, bei denen eingezahltes Kapital nicht verloren werden kann. Auch Tagesgeld zählt zu der niedrigsten Risikoklasse. Die höchste Risikoklasse erhalten vor allem spekulative Anlagen. Der größte Vorteil dabei sind die sehr hohen Renditen, die mit sicheren Anlagemethoden kaum erreicht werden können. Anleger laufen aber auch Gefahr, ihr Kapital komplett zu verlieren. Mittlere Risikoklassen werden meist für relativ stabile Anlagemethoden im Aktienmarkt vergeben oder auch für Währungsanleihen. Hier lässt sich zwar längerfristig eine Entwicklung voraussagen, jedoch können solche Investitionen durch unvorhergesehene Ereignisse schlagartig beeinflusst werden. Nur in der Risikoklasse 1 existieren Anlageformen, die keinerlei Risiken ausgesetzt sind, jedoch erhalten Anleger dabei nur vergleichsweise niedrige Zinsen. Beliebt ist auch die Kombination verschiedener Risikoklassen. Anleger können sich ein breites Portfolio anlegen, in dem sowohl sichere als auch spekulative Kapitalanlagen vertreten sind. Durch die breite Streuung sind Gewinne in gewissem Maße garantiert und eventuelle Ausfälle können leichter getragen werden. Unerfahrene Anleger werden von den Banken auch immer gerne in Bezug auf Anlagemöglichkeiten beraten.