Mit ökologischen Beteiligungen haben Sie die Möglichkeit sich an der Verbesserung der Welt zu beteiligen
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In vielen Bereichen wird ökologisches Handeln und Umweltschutz immer wichtiger. Dieses ökologische „Denken“ setzt sich immer mehr auch im Finanzbereich durch. Zu erkennen ist das zum Beispiel daran, dass es immer mehr von so genannten ökologischen Beteiligungen gibt. Dabei handelt es sich in aller Regel um die Beteiligung an Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien. Als klassische ökologische Beteiligung gilt zum Beispiel der Erwerb bestimmter Anteile von speziellen geschlossenen Fonds, den so genannten Umweltfonds. Diese Umweltfonds gibt es in verschiedenen Varianten, beispielsweise in Form von Solarfonds, Windkraftfonds oder Geothermie-Fonds. Die Umweltfonds haben allesamt gemeinsam, dass sie in diverse Projekte investieren, die meistens dem Bau und Betrieb von Anlagen dienen, welche die Gewinnung von erneuerbaren Energien wie Sonne, Wasser oder Wind zum Ziel haben.
Wenn man sich als Anleger für solche ökologische Beteiligungen in Form der geschlossenen Fonds entschieden hat, sollte man sich über die Struktur solcher Produkte, sowie Chancen und Risiken im Klaren sein. Der Vorteil der Beteiligung an Umweltfonds, wie Solarfonds oder Windkraftfonds, ist sicherlich zum einen der Umweltschutz-Gedanke, zum anderen verspricht diese Art von Geldanlage meistens eine recht gute Rendite. Ob diese Rendite dann aber auch tatsächlich eingehalten werden kann, ist wiederum eine andere Sache. Denn sicherlich besteht der Nachteil der ökologischen Beteiligungen geschlossenen Fonds darin, dass keine Risikostreuung erfolgt und die Anlage als solche mit einem nicht geringen Risiko behaftet ist. Zudem wird das Kapital meistens für mindestens fünf Jahre fest gebunden.
Eine relativ neue Art der ökologischen Beteiligung sind die so genannten grünen Fonds, auch als Waldfonds bezeichnet. Diese Fonds investieren in den Rohstoff Holz, indem sie unter dem ökologischen Gedanken bestimmte Waldflächen erwerben oder deren Entstehung finanzieren und ihren Ertrag dann aus dem Verkauf der Bäume bzw. des Holzes erzielen. Dabei werden mit Absicht Waldflächen erworben, deren Rodung eben nicht zur Verschlechterung des Klimas beiträgt oder bestimmte Einwohner durch Abholzung gefährdet, wie es leider beim Regenwald in Südamerika Tag für Tag geschieht. Auch bei dieser Beteiligung steht also die Ökologie im Vordergrund. Ebenfalls in den Bereich ökologische Beteiligungen fallen Beteiligungen an Unternehmen, die den ökologischen Gedanken verfolgen. Die Beteiligung kann hier zum Beispiel durch Kauf der Aktien des Unternehmens erfolgen oder durch eine Beteiligung im Form von Private Equity. Die meisten Finanzexperten gehen davon aus, dass sowohl Volumen als auch Ertragsmöglichkeiten bei den ökologischen Beteiligungen in der Zukunft deutlich ansteigen werden.