In vielen Betrieben ist neben der normalen Betriebseinrichtung auch ein nicht unerheblicher Wert an elektronischen Geräten vorhanden. Doch entgegen der normalen Betriebseinrichtung wie Möbel etc. sind elektronische Geräte wesentlich sensibler und somit erheblich gefährdeter, beschädigt zu werden. Wie schnell kann doch eine Telefonanlage oder ein Computer z.B. durch eine umgestoßene Kaffeetasse außer Gefecht gesetzt werden?
Wer die Elektronik in seinem Betrieb umfangreich abgesichert wissen will, der sollte den Abschluß einer Elektronikversicherung in Betracht ziehen.
Neben Bedienungsfehlern, Ungeschicklichkeit und Vorsatz Dritter sind noch eine Menge andere Gefahren im Versicherungsschutz enthalten. Hierzu zählen auch Konstruktions- und Materialfehler, Brand, Blitzschlag, Explosion, Überspannung, Wasser, Feuchtigkeit uvm.
Neben der elektronischen Betriebseinrichtung können bei einiegen Anbietern auch Datenträger und sogar Software in den Versicherungsschutz eingeschlossen werden.
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Außer einem Deckungsvergleich kann der gewünschte Versicherungsschutz bzw. die Antragsunterlagen auch direkt online beantragt werden.
Die Elektronikversicherung wird heutzutage in zwei Grundvarianten bzw. von zwei verschiedenen Gruppen angeboten. Das sind auf der einen Seite Versicherungsgesellschaften, die ganz allgemeine Elektronikversicherungen anbieten, und auf der anderen Seite Händler und Verkäufer, die diese Versicherung im Verbund mit einer Versicherungsgesellschaft bezogen auf ein bestimmtes Produkt anbieten. So ist es heute in der Praxis zum Beispiel üblich, wenn man einen neuen PC beim Händler kauft, dass dieser zugleich auch eine solche Versicherung anbietet. Diese Versicherung schützt dann vor den finanziellen Folgen, die ein Schaden am Gerät nach sich ziehen kann. Das Besondere an diesen Elektronikversicherungen ist nur, dass sie sich eben auf ein bestimmtes Gerät beziehen und nicht allgemein gültig sind. Es gibt auf der anderen Seite aber natürlich auch Elektronikversicherungen, die nicht im Zusammenhang mit einem bestimmten Produkt angeboten werden, sondern sozusagen global für alle definierten Elektronik-Geräte gültig sind.
Eine solche „globale“ Elektronikversicherung sichert in der Regel alle Schäden an mobilen und stationären Elektronik-Geräten und auch am notwendigen Zubehör ab. Im Computerbereich können das zum Beispiel externe Festplatten oder sonstige Datenträger sein. Die Leistung in Form der Übernahme des Schadens bzw. die dadurch entstehenden Kosten für die Reparatur/Wiederbeschaffung wird immer dann von der Versicherungsgesellschaft übernommen, wenn eine unvorhergesehene Beschädigung am versicherten Gegenstand erfolgt ist bzw. dieser zerstört wurde. Dabei sind in den meisten Fällen verschieden Ursachen im Rahmen der Elektronikversicherung versichert, die zu einem Schaden führen können. Das sind zum Beispiel Schäden, die durch Einwirkung von „außen“ entstanden sind, wie etwa durch Blitzschlag, Brand, Explosion oder aufgrund eines Wasserrohrbruchs. Auch Schäden, die durch Überspannung bzw. einen Kurzschluss entstanden sind, werden von der Versicherung im Normalfall reguliert.
Ferner sind regelmäßig auch Schäden aufgrund eines Diebstahls oder durch Vandalismus versichert. Nicht immer versichert sind hingegen Schäden, die durch Ungeschicklichkeit oder eine fehlerhafte Bedienung durch den Besitzer des Gerätes entstanden sind. Diesbezüglich sollte man darauf achten, ob die jeweilige Versicherung auch solche Schadensursachen integriert hat. Der Beitrag wird vor allen Dingen durch die Versicherungssumme bestimmt, die man relativ frei wählen kann. Manche Versicherer machen die Höhe des Beitrages zudem auch noch davon abhängig, wie viele Geräte im Haushalt sind und versichert werden oder um was für Geräte es sich im Einzelnen handelt. In sehr neuen Angeboten sind teilweise auch mögliche Preisnachlässe beim Beitrag zu erhalten, falls man bestimmte Sicherungsmaßnahmen zur Vermeidung von Schäden trifft. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn man die Geräte über eine Steckdosenleiste mit Überspannungsschutz anschließt.