Britische Rentenversicherungen können hohe Renditen erwirtschaften, sind aber bestimmt nicht für jeden das passende Altersvorsorgeprodukt. Wir erläutern Ihnen die Chancen aber auch die Risiken und erstellen Ihnen gerne Ihr individuelles Angebot.
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Britische Versicherungsunternehmen sind nicht an die starren Anlagerichtlinien des europäischen Festlandes bezüglich privaten Rentenversicherungen gebunden. Aufgrund der Anlagepolitik sind während der Laufzeit geringe Rückkaufswerte die Regel, in Bezug auf die Ablaufleistung sind britische Rentenversicherung jedoch äußerst lukrativ. Mit dem Versicherungsvergleich zur britischen Rentenversicherung auf Versicherungsarchiv.de können Sie sich individuelle Angebote zur britischen Rentenversicherung erstellen lassen.
Vielen Verbrauchern ist sicherlich der Begriff der britischen Lebensversicherung als eine besondere Form der Kapitallebensversicherung bekannt. Darüber hinaus gibt es seit einiger Zeit auch im Zusammenhang mit der privaten Rentenversicherung eine solche spezielle Variante, nämlich die britische Rentenversicherung. Vom Prinzip her handelt es sich bezüglich Aufbau und Funktion bei der britischen Rentenversicherung zunächst einmal um eine gewöhnlich private Rentenversicherung. Der Anleger und Sparer zahlt also monatlich einen vereinbarten Betrag in die Versicherung ein. Ab der Fälligkeit des Vertrages wird dann aus dem angesammelten Guthaben heraus eine lebenslange Rente gezahlt. Meistens ist auch die Vereinbarung einer Rentengarantiezeit möglich, die in der Regel bei fünf Jahren liegt. Das Guthaben setzt sich dabei aus den zuvor eingezahlten Sparbeiträgen und den von der Versicherungsgesellschaft erwirtschafteten Überschussanteilen zusammen.
Der eigentliche Unterschied zwischen der privaten Rentenversicherung von deutschen Versicherern und der britischen Rentenversicherung wird deutlich wenn man sich einmal näher anschaut, in welche Produkte die Versicherungsgesellschaft das Kapital der Versicherten investieren, um so einen Gewinn zu erwirtschaften. Abgesehen von der fondsgebundenen Rentenversicherung als Ausnahme, investieren die deutschen Versicherer die Beiträge der Versicherungsnehmer zu einem sehr großen Teil in Anleihen, Geldmarktpapiere oder in Festgelder. Nur rund ein Drittel dürfen die deutschen Versicherer von Gesetz her in Aktienwerte investieren, was natürlich zum einen die Sicherheit insgesamt hebt, zum anderen aber auch einen möglichen höheren Ertrag verhindert. Bei britischen Rentenversicherungen ist das anderes, denn hier kann das Versicherungsunternehmen sogar das gesamte Kapital der Anleger in Aktien investieren.
In der Praxis liegt der Anteil des Vermögens, welches die britischen Versicherungen in Aktien investieren, bei etwa 75 Prozent. Aufgrund der Tatsache, dass natürlich langfristig in Aktien investiert wird und Aktien auf lange Sicht eine deutlich bessere Rendite als Anleihen oder Festgelder haben, können die Kunden von einer höheren Rendite profitieren. Während man bei einer privaten Rentenversicherung eines deutschen Versicherers mit einer Rendite zwischen vier und fünf Prozent rechnen kann weist die britische Rentenversicherung durchschnittlich eine Rendite zwischen acht und zehn Prozent auf. Und es gibt noch einen Vorteil der britischen Rentenversicherung gegenüber der Variante der deutschen Versicherer, nämlich die Überwachung der Einhaltung der zugesagten Renditen. Während es in Deutschland so ist, dass nur der Garantiezins gezahlt werden muss und ansonsten nicht mehr in größerem Umfang überprüft wird, ob die Versicherungsgesellschaft die Höhe der „versprochenen“ Überschussanteile auch einhalten kann, wird das bei den britischen Versicherern kontrolliert. Für den Kunden liegt der Vorteil daher in der Tatsache, dass britische Versicherungen nicht, wie es leider in Deutschland mitunter der Fall ist, die Überschussanteile zu „optimistisch“ zu kalkulieren und damit dem Versicherten eine Rendite suggerieren, die oft nicht erreicht werden kann.
(Stand 2008)