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Versicherungsfakten - Info & Versicherungsvergleich:

Unisex-Tarife: Bestandskunden wohl nicht betroffen

Mit Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom März vergangenen Jahres müssen die privaten Krankenversicherer in Deutschland ab Ende 2012 einheitliche Tarife für Männer und Frauen anbieten – wir berichteten. Ob auch Bestandskunden davon betroffen sein werden, ist zwar offiziell noch nicht entschieden, faktisch sieht es allerdings danach aus, als bliebe für diese alles beim Alten: Um die Verträge ihrer rund neun Millionen Bestandskunden auf die neuen Unisex-Tarife umzustellen, hätte diese Entscheidung längst gefällt werden müssen. Nun, so heißt es von Seiten der deutschen Privatversicherer, sei den Unternehmen die Zeit davongelaufen. (weiterlesen …)

Billigtarif für Privatversicherte

Rund 144'000 Privatversicherte in Deutschland können ihre monatlichen Beiträge nicht zahlen. Den Versicherungen ebenso wie den behandelnden Ärzten entstehen dadurch jährlich Verluste im dreistelligen Millionenbereich. Das Problem: Seit 2009 besteht hierzulande eine gesetzlich geregelte Versicherungspflicht. Den säumigen Schuldnern einfach zu kündigen, geht also nicht mehr, und die Kosten für eine Notfallbehandlung müssen ebenfalls weiterhin übernommen werden. (weiterlesen …)

HMI heißt jetzt Ergo Pro

… und Raider heißt jetzt Twix. Wir erinnern uns: Im vergangenen Jahr machte der deutsche Versicherer HMI nicht zuletzt durch Sex-Orgien in Budapest von sich reden. Bereits im Dezember hatte das zur Munich Re gehörende Versicherungsunternehmen Ergo daraufhin angekündigt, seinen Strukturbetrieb umbenennen und reorganisieren zu wollen. Was nun auch in die Tat umgesetzt wurde: Der Name HMI verschwindet von der Bildfläche, und die über 9000 Mitarbeiter der bereits in den Siebzigern gegründeten Vertriebsorganisation arbeiten in Zukunft unter dem Namen Ergo Pro. (weiterlesen …)

Lebensversicherungen: Zinsen sinken

Die Zinsen für Lebens- und Rentenversicherungen sinken: Wie die Kölner Assekuranz Rating-Agentur Assekurata mitteilte, fällt die Verzinsung in diesem Jahr auf den historischen Tiefstand von weniger als vier Prozent. Durchschnittlich, so heißt es, werde die Verzinsung auf 3,91 Prozent sinken. Im Vorjahr lag diese noch bei 4,07 Prozent. (weiterlesen …)

Costa-Concordia-Unglück trifft Versicherungen härter als erwartet

Bereits letzte Woche berichteten wir über das Kreuzfahrtunglück vor der Küste Italiens und über die zu erwartende finanzielle Belastung für die deutschen Versicherer. Doch je länger die Bergungsarbeiten andauern, desto deutlicher wird, dass die tatsächlichenen Kosten wohl um ein Vielfaches über den bisher angenommenen liegen werden. (weiterlesen …)

Europäische Rating-Agentur soll im Frühjahr an den Start gehen

Wie wir letzte Woche berichteten, sind die Ratings der amerikanischen Rating-Agenturen Standard & Poor's, Moody's sowie Fitch von hoher Bedeutung für die europäische Wirtschaft. Ausgehend von den Ratings entscheiden beispielsweise Versicherungen, welche Staatsanleihen sie kaufen – diese gelten in der Regel nämlich als verhältnismäßig sicher. (weiterlesen …)

Schiffsunglück vor Italien belastet Versicherungen

Die Havarie des Kreuzfahrtschiffes "Costa Concordia" vor der toskanischen Küste am vergangenen Freitag ist nicht nur für Passagiere, Besatzung und Angehörige ein großes Unglück, sondern auch für die Versicherungsbranche. Die betroffenen Versicherer, so heißt es, müssten insgesamt von einer Schadenssumme im dreistelligen Millionenbereich ausgehen. (weiterlesen …)

S&P-Rating: Neun Euroländer herabgestuft

Versicherungen sind gesetzlich dazu verpflichtet, mit dem Geld ihrer Kunden besonders sorgfältig umzugehen. Hier gibt es strenge Regeln zu beachten: Das Geld muss sicher angelegt sein, dabei aber dennoch rentabel. Außerdem muss das Kapital schnell liquidierbar sein und muss auf mehrere Anlagearten und Schuldner verteilt sein. (weiterlesen …)

Kein Versicherungsschutz für Extremsportler?

Wer eine Risiko-Lebensversicherung, eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder eine Haftpflichtversicherung abschließt, hat dabei meistens eines im Sinn: Sich und/oder seine nächsten Angehörigen vor den finanziellen Folgen eines Unfalls zu schützen, bei dem Dritte oder man selbst betroffen ist. Um so ärgerlicher ist es dann, wenn man hinterher doch auf den Kosten sitzen bleibt, weil der Schaden in einer Situation auftritt, in der man völlig unerwartet gar keinen Versicherungsschutz genießt – und das kann viel schneller passieren, als einem lieb ist. (weiterlesen …)